Freitag, 25. Februar 2011

Auch schon bald wieder 20 Jahre her.

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Mäxchen war der erste Kater meiner Schwester. Wir hatten ihn für ein paar Tage zur Urlaubspflege hier “im Osten”. Süße Maus, frech wie Oskar, leicht psychotisch und schon im zarten Alter von 3 Jahren als angeblich “überfahren” verpetzt worden. Die Beerdigung der Überreste fand schließlich tränenreich und bei strömenden Regen im Hausgarten statt. Allerdings schlief Max nur tief und fest im Bett der Nachbarn und wurde kurz nach der mit andächtigem Interesse – ein typisch westfälischer Wesenszugs - vom Nachbarn verfolgten Zeremonie am Abend wieder zurückgebracht.

Darüber, was die beiden Trauernden damals beerdigt hatten, werden heute immer noch die unterschiedlichsten Theorien geäußert… ;)

Man beachte die etwas steinzeitliche Telefunken-Fernbedienung auf dem unteren Bild, ferner die kleine Sammlung russischersowjetischer “Snatschkis” (neudeutsch: “buttons”; als Gastgeschenk mitgebrachte Anstecker aus Städten wie Taschkent, Tula, Magadan usw.) auf der “Kinder- und Jugend-Schlafkombination” des mittleren Bilds. Dieses Bett repräsentierte immerhin einen der Höhepunkte der Resopal-verarbeitenden Industrieproduktion der DDR. Komplettiert wird der Nachwende-Eindruck durch kapitalistische Götzen wie Lamborghini-Fan-Artikel, ein Mercedes-Benz 500SEL-Poster und ein fast komplettes WM’90-Sammelalbum.

Montag, 14. Februar 2011

Pelz & Leder.

- nein, nicht Uschi Glas im Pelzmantel, sondern die Ausweitung der Spielzeugauswahl auf meine Schnürsenkel.

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